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Crash!Boom!Bang!
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Mittelalter: Trommeln aus einem Stück Baum, Trommeln in Faßbauweise, Waldteufel aus heimischen Ästen, Kleinpercussion aus aller Welt. Trommelbau auf Märkten als vorführendes Handwerk. Bitte beachten Sie auch die Rahmentrommeln, sie sind größtenteils für Mittelalter geeignet!
Wir wissen nichts! Bei allem, was wir im Mittelalterbereich an Trommeln verwenden oder bauen, sollte uns immer klar sein, daß es keine erhaltenen Trommeln aus dem Mittelalter gibt. Alles was wir machen sollte plausibel sein und vernünftig bergründet. Korpusse: Das Aushöhlen von Baumstämmen kam im Mittelalter vor, es gibt z.B. erhaltenen Brunnen, die so befestigt worden sind. Faßbauweise oder Rahmen aus verleimten Elementen sind auch plausibel (wobei ich aber skrupellos modernen Leim einsetze). - Nicht plausibel sind meiner Meinung nach gebogene dünne Bretter, wie bei Käsesieben, also im Prinzip Sperrholz, da das präzise Zurichten aufwändiger, als das Aushöhlen eines Baumes, ist. Befestigung des Felles: Metallreifen sind unwahrscheinlich, da Metall teuer war und das Verschweißen eine Spezialtechnik, die längst nicht alle Schmiede beherrschten. Holzreifen auf Holzring, wie bei der Baseler Trommel müssen auch sehr präzise sein, (Die Baseler Trommel, eine typische Landsknechttrommel, ist ja auch erst nach dem Mittelalter entstanden). Ich selber mache Löcher in das Fell und spanne mit Schnüren. Fell um Lederriemen gewickelt und vernäht, eine Technik wie sie heute bei der Kpanlogo und der Talkingdrum teilweise vorkommt, erscheint mir auch plausibel. Bauformen: Davul, da spricht das extrem große Ausbreitungsgebiet für, Pauken als biblisch erwähnte Trommeln, hier ist eher die Frage, ob auch schon Metall, Röhrentrommeln kommen in diversen Kirchenbildern vor, Rahmentrommeln, wegen der extremen Ausbreitung in aller Welt, wohl sicher.
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